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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für Designleistungen von Corinna Falcone.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Corinna Falcone (nachfolgend „Designer“) und ihren Auftraggebern. Sie gelten als vereinbart, wenn der Auftraggeber ihnen nicht unverzüglich nach Zugang widerspricht.
Ein bestätigtes Angebot oder ein unterschriebener Kostenvoranschlag gilt als verbindliche Auftragserteilung.

1. Urheberrecht und Nutzungsrechte

1.1 Alle Entwürfe, Konzepte und Reinzeichnungen unterliegen dem Urheberrecht.
Sie dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung des Designers weder im Original noch in bearbeiteter Form verändert oder vervielfältigt werden.

1.2 Bei Verstoß gegen diese Bestimmung wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 200 % der vereinbarten Vergütung fällig. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.

1.3 Der Designer überträgt dem Auftraggeber die für den jeweiligen Verwendungszweck erforderlichen Nutzungsrechte.
Sofern nicht anders vereinbart, wird ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht eingeräumt.

1.4 Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung aller vereinbarten Vergütungen auf den Auftraggeber über.

1.5 Eine Weitergabe der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung des Designers.

1.6 Der Designer ist berechtigt, die Arbeiten im Rahmen der Eigenwerbung zu verwenden (z. B. Website, Portfolio, Social Media).

1.7 Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Designer als Urheber zu nennen, sofern dies branchenüblich ist.
Bei unterlassener Namensnennung kann eine zusätzliche Vergütung in Höhe von 100 % der vereinbarten Vergütung erhoben werden.

1.8 Für Illustrationen und individuelle Motive werden Nutzungsrechte gesondert berechnet.
Diese richten sich nach Nutzungsart, Nutzungsdauer, Auflage und geografischem Einsatzbereich.

 

2. Vergütung

2.1 Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

2.2 Sofern nicht anders vereinbart, gilt folgende Zahlungsstruktur:
– 50 % bei Auftragserteilung
– 50 % bei Abnahme

 

2.3 Zusätzliche Leistungen, die über den ursprünglich vereinbarten Umfang hinausgehen, werden gesondert berechnet.

2.4 Wird ein Entwurf später, umfangreicher oder in einem anderen Kontext genutzt als ursprünglich vereinbart, ist hierfür eine zusätzliche Nutzungsvergütung zu entrichten.

 

3. Fremdleistungen

3.1 Der Designer ist berechtigt, zur Auftragserfüllung notwendige Fremdleistungen im Namen und auf Rechnung des Auftraggebers zu beauftragen.

3.2 Der Auftraggeber stellt den Designer von sämtlichen Verbindlichkeiten frei, die aus der Beauftragung solcher Leistungen entstehen.

4. Eigentum und Herausgabe

4.1 Es werden ausschließlich Nutzungsrechte übertragen. Eigentumsrechte an Entwürfen oder offenen Arbeitsdateien werden nicht übertragen.

4.2 Die Herausgabe von offenen, editierbaren Dateien (z. B. AI, PSD) erfolgt nur nach gesonderter Vereinbarung und gegen zusätzliche Vergütung.

4.3 Finale Daten (z. B. druckfähige PDFs, exportierte Dateien) werden im vereinbarten Umfang bereitgestellt.

5. Daten und Haftung für Dateien

5.1 Der Designer übernimmt keine Haftung für technische oder inhaltliche Fehler, die nach der Übergabe der Daten durch den Auftraggeber oder Dritte entstehen.

5.2 Der Auftraggeber ist verpflichtet, gelieferte Daten vor Verwendung zu prüfen.

5.3 Die Archivierung von Projektdaten erfolgt ohne Gewähr. Eine dauerhafte Speicherung wird nicht garantiert.

6. Korrekturen und Abnahme

6.1 Der vereinbarte Leistungsumfang beinhaltet eine definierte Anzahl an Korrekturschleifen.
Weitere Änderungen werden zusätzlich berechnet.

6.2 Mit Freigabe eines Entwurfs durch den Auftraggeber gilt dieser als abgenommen.

6.3 Mit der Abnahme übernimmt der Auftraggeber die Verantwortung für die inhaltliche und rechtliche Richtigkeit aller Inhalte.

7. Haftung

7.1 Der Designer haftet nur für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

7.2 Für rechtliche Prüfungen (z. B. Markenrecht, Wettbewerbsrecht, DSGVO) ist der Auftraggeber selbst verantwortlich. Eine rechtliche Beratung durch den Designer erfolgt nicht.

7.3 Der Designer übernimmt keine Haftung für die markenrechtliche Schutzfähigkeit oder Eintragungsfähigkeit von Designs.

7.4 Bei Webprojekten ist der Auftraggeber für Inhalte, Pflege, Sicherheit und rechtliche Konformität verantwortlich.

8. Gestaltungsfreiheit und Mitwirkungspflichten

8.1 Im Rahmen des Auftrags besteht künstlerische und gestalterische Freiheit.

8.2 Der Auftraggeber stellt alle notwendigen Inhalte rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.

8.3 Verzögerungen, die durch den Auftraggeber entstehen, können zu Terminverschiebungen und Mehrkosten führen.

8.4 Der Auftraggeber versichert, dass alle bereitgestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind, und stellt den Designer im Falle von Rechtsverletzungen frei.

9. Schlussbestimmungen

9.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

9.2 Gerichtsstand ist, soweit zulässig, der Sitz des Designers.

9.3 Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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